Wie gut kennen wir unseren Stadtteil wirklich? Dieser Frage gingen die Teilnehmenden des Stadtteilspaziergangs durch Scholven und Bülse nach und entdeckten dabei zahlreiche Einrichtungen, Angebote und spannende Geschichten.
Erste Station war das Caritas-Quartiersprojekt an der Feldhauser Straße 208. Die Mitarbeiterinnen führten die Gruppe durch die Räumlichkeiten und stellten ihre vielfältigen Angebote vor. Anschließend ging es zur Adventskirche. Dort berichtete Pastor Siebold über die Gemeinarbeit und die unterschiedlichen Angebote und Aktivitäten im Quartier.
Die nächste Station führte die Teilnehmenden zum DRK. Bei Getränken und kleinen Snacks informierten die Mitarbeitenden über ihre Arbeit und kamen mit der Gruppe ins Gespräch. Den Abschluss bildete ein Besuch der Kunsthalle Norten.
Besonders geprägt wurde der Spaziergang vom offenen Austausch. Die Teilnehmenden brachten eigene Erinnerungen, Erfahrungen und Wissen über den Stadtteil ein, sodass nicht nur sie selbst Neues erfuhren. Auch die Mitarbeitenden der beteiligten Einrichtungen konnten interessante Geschichten aus der Vergangenheit mitnehmen. So wurde beispielsweise berichtet, dass sich im DRK-Gebäude früher eine Fleischerei befand und auf dem Gelände des heutigen Caritas-Gartens einst eine Behelfskirche stand.
Der Stadtteilspaziergang machte deutlich, wie viel Engagement, Geschichte und Gemeinschaft in Scholven und Bülse zu finden sind. Gleichzeitig bot er die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, miteinander ins Gespräch zu kommen und den eigenen Stadtteil aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Ein Angebot im Rahmen des Projektes „Hier im Quartier: dabei sein, mitgestalten“ unterstützt über das Förderprogramm „Solidarische Stadt“ der